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WARUM GESAMTSCHULE STATT GYMNASIUM?

Gesamtschule

Höchstes Niveau, individuell erreicht.

Exzellenz ist kein Standardmaß, das für jedes Kind gleich funktioniert. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, seine eigenen Stärken, seinen eigenen Weg zum Erfolg. Genau deshalb ist die Wahl der weiterführenden Schule eine der wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft Ihres Kindes – und für Ihre ganze Familie.

Für jedes Kind. Auf höchstem Niveau.

Kein Kind gleicht dem anderen. Das eine blüht früh auf, das andere braucht mehr Zeit, um seine Stärken zu zeigen. Das eine liebt Zahlen, das andere Sprache oder Musik – beide erhalten dieselbe Qualität an Förderung.

An einer Gesamtschule müssen Sie sich nicht schon in der vierten Klasse festlegen, welchen Weg Ihr Kind gehen wird. Ob schnell oder mit eigenem Rhythmus – jedes Kind erhält eine anspruchsvolle Ausbildung, individuell zugeschnitten.

Individuelles Tempo und hoher Anspruch bis zum Abitur.

Nicht jedes Kind ist mit zehn Jahren bereit für das Anspruchsprofil eines Gymnasiums – das bedeutet aber nicht weniger Niveau, sondern einen klugen Weg zu wählen. Manche Kinder brauchen mehr Zeit, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Andere sind bereit, früher mehr zu leisten. An der Sieben Brücken Schule passt sich das Tempo dem Kind an – das Ziel bleibt für alle gleich: eine erfolgreiche und glückliche Schullaufbahn bis zum passenden Abschluss.

Mehr als Noten: Werkzeuge für echte Führungspersönlichkeiten

Akademisches Wissen allein reicht heute nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Deshalb ist die Sieben Brücken Schule Teil von Leader in Me – einem international anerkannten Programm, das an führenden Schulen weltweit eingesetzt wird und auf den 7 Wegen zur Effektivität basiert.

Ihr Kind lernt nicht nur Mathematik oder Englisch auf hohem Niveau – es lernt, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen, Prioritäten zu setzen und aus eigenem Antrieb zu handeln. Genau diese Fähigkeiten unterscheiden später erfolgreiche, selbstbestimmte Persönlichkeiten – im Beruf und im Leben.

DAS IST NICHT EINFACH EINE SCHULE.

Das ist der Ort, an dem Ihr Kind Höchstleistung erreicht – auf seine eigene Weise. Und Ihre ganze Familie wächst mit.

KLASSEN 5
BIS 10

Klassen 5 bis 10

Ankommen in Klasse 5
Der Wechsel auf die weiterführende Schule ist für Ihr Kind ein großer Schritt: Neues Gebäude, neue Fächer,
neue Gesichter – und die Frage, ob es dort Anschluss findet. Die ersten Wochen entscheiden viel darüber,
wie die nächsten Jahre laufen.
Ihr Kind kommt in eine von zwei Klassen pro Jahrgang – überschaubar genug, dass die Lehrkräfte es nach
wenigen Wochen kennen, und groß genug für Freundschaften und ein volles Fächerangebot. Bei der
Einteilung berücksichtigen wir Wünsche: Wer mit jemandem in eine bestimmte Klasse möchte, kann das
angeben. Die Klassenleitung bleibt in der Regel drei Jahre lang dieselbe – Ihr Kind hat also mindestens eine
Lehrkraft, die es wirklich kennt.

Die Einführungswoche eröffnet das Schuljahr, bevor der Stundenplan übernimmt: Workshops,
Teambuilding und Zeit, sich kennenzulernen.

Die Kennenlernfahrt in den ersten Wochen vertieft, was dort begonnen hat. Was auf dieser Fahrt entsteht,
hält oft Jahre.

Einen Paten bekommt jedes Kind in Klasse 5 – eine Schülerin oder einen Schüler aus einem älteren
Jahrgang. Er zeigt das Gebäude, erklärt die Abläufe und ist da für all die Fragen, die man lieber einem
älteren Schüler stellt.

In den ersten Wochen wird Ihr Kind einem von vier Häusern zugeteilt. Damit kennt es von Anfang an ältere
Schülerinnen und Schüler über die eigene Klasse hinaus – und behält diese Zugehörigkeit bis zum Abitur.

Jede Woche beginnt mit einer gemeinsamen Assembly: Am Montagmorgen kommt die Schule zur
traditionellen Ansprache zusammen. Dabei geht es zum Beispiel um einen Weg aus „Leader in Me“, aber
auch um wichtige Termine und die Geburtstagskinder.

Was Ihr Kind lernt
Die Klassen 5 bis 10 bilden die Sekundarstufe I. Wir unterrichten darin nach den Vorgaben des Landes
Nordrhein-Westfalen und Ihr Kind erreicht bei uns alle Abschlüsse, die eine Gesamtschule vergibt.

Sprachen: Englisch begleitet Ihr Kind von Klasse 5 an. Ab Klasse 7 kann es Spanisch als Wahlpflichtfach
wählen und damit seine zweite, neu einsetzende Fremdsprache. In Klasse 9 kommt
Französisch als
Ergänzungsfach hinzu. Wer bis Klasse 10 keine zweite Fremdsprache belegt hat, kann sich auch noch in der
Oberstufe qualifizieren – der Weg zum Abitur bleibt also in jedem Fall offen.

Eigene Schwerpunkte: Ab Klasse 7 wählt Ihr Kind im Wahlpflichtbereich zwischen Spanisch,
Naturwissenschaft sowie Wirtschaft und Arbeitswelt. Dazu kommen die Ergänzungsangebote und
Arbeitsgemeinschaften von Robotik über Sport bis zum Sozialprojekt, aus denen Ihr Kind frei wählen kann.

Zwei Anspruchsebenen: Ab Klasse 7 wird in Mathematik und Englisch auf zwei Ebenen (G- und E-Kurs)
unterrichtet, ab Klasse 8 auch in Deutsch und in den Klassen 9 und 10 zusätzlich in Chemie.

Wie gelernt wird
Ihr Kind übt in den Lernzeiten in der Schule, begleitet von einer Lehrkraft, und arbeitet in den Fächern mit
Aufgaben, die zu seinem Stand passen. Der gebundene Ganztag gibt dem Tag dabei einen Rhythmus aus
Unterricht, Bewegung, Essen und freien Angeboten. 


Die Lernzeit ist in drei Stufen aufgebaut, und Ihr Kind wird individuell eingeteilt:


Starter: Ihr Kind lernt unter Anleitung, wie man lernt – Strategien für Vokabeln, für Textaufgaben, für
die Vorbereitung auf eine Klassenarbeit.

• Durchstarter: Es wendet diese Strategien zunehmend selbstständig an und organisiert seine Arbeit
selbst.

• Profi: Es unterstützt andere in den Fördergruppen. Wer etwas erklären kann, hat es selbst verstanden
– und merkt das an dieser Stelle zum ersten Mal.
Und wenn es in Deutsch, Mathematik oder Englisch mehr Übung braucht, arbeitet Ihr Kind in dieser Zeit in
einer kleinen Fördergruppe – mit einer Fachlehrkraft, die unterstützt, wann immer es nötig ist.


Ordnung gehört dazu, und auch dabei hilft ein gemeinsamer Rahmen: Alle Schülerinnen und Schüler
arbeiten mit demselben Ordnersystem für ihre Unterlagen. Das hat mehrere Vorteile: Ihr Kind findet, was
es sucht, und muss sich die Sortierung nicht selbst ausdenken. Die Lehrkräfte können auf dieselbe Struktur
verweisen, in jedem Fach. Und wenn zu Hause etwas gesucht wird, wissen Sie, wo es liegt.
Durch alle Fächer läuft dabei unser pädagogisches Konzept Leader in Me. Ihr Kind lernt hier auch, sich
selbst zu organisieren, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen – Fähigkeiten, von denen es in der
Oberstufe und lange darüber hinaus zehrt. 

Blick nach vorn
In Klasse 8 beginnt die Berufsorientierung mit einer Potenzialanalyse; dazu kommen
Berufsfelderkundungen in den Klassen 8 und 9. In Klasse 9 folgt das Schülerbetriebspraktikum. Ihr Kind
lernt dabei nicht nur Berufe kennen, sondern auch sich selbst.
Am Ende der Klasse 10 erreicht Ihr Kind einen der vorgesehenen Abschlüsse – in der Regel den Mittleren
Schulabschluss, bis hin zur Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Wer diese Berechtigung erwirbt,
kann bei uns bleiben und das Abitur an derselben Schule ablegen. 

GYMNASIALE OBERSTUFE

Gymnasiale Oberstufe

Die Abschlussjahre
Drei Jahre bis zum Abitur. In dieser Zeit entscheidet sich mehr als eine Abschlussnote: Es geht um eigene
Schwerpunkte, um selbstständiges Arbeiten und um die Frage, was danach kommen soll. Wir begleiten
diese drei Jahre so, dass dabei jeder im Blick bleibt.
Selbstständig zu arbeiten fällt leichter, wenn man es geübt hat. Genau daran arbeiten wir mit Leader in Me
von Klasse 5 an: sich selbst organisieren, Prioritäten setzen, im Team etwas zu Ende bringen, vor anderen
sprechen. In der Oberstufe zahlt sich das aus – die neuen Prüfungsformate verlangen genau diese
Fähigkeiten, und im Studium und im Beruf wird danach als Erstes gefragt. 


 

 

In der Oberstufe wird im Kurssystem gelernt – in jedem Fach eine andere Zusammensetzung, und der
Klassenverband tritt zurück. Gleichzeitig bleibt die Zuordnung zu einem bestimmten Haus (s.u.) bestehen: Die Zugehörigkeit, die in Klasse 5 beginnt, trägt bis zum Abschluss.

Aufbau
Einführungsphase (Jahrgang 11): Belegt werden zehn Grundkurse. Es geht um die Arbeitsweisen der
Oberstufe und um die Frage, wo die eigenen Stärken liegen. Am Ende stehen die Wahl der
Leistungskurse und die Versetzung in die Qualifikationsphase.
• Qualifikationsphase (Jahrgänge 12 und 13): Jetzt zählen die Leistungen für das Abitur. Zwei
Leistungskurse setzen die Schwerpunkte, dazu kommen Grundkurse aus allen Aufgabenfeldern. Im
zweiten Jahr gehört ein Projektkurs dazu: zwei Halbjahre Arbeit an einem eigenen Thema.
• Abitur: Geprüft wird in fünf Fächern – drei schriftlich, eines mündlich, das fünfte in einer Präsentation.
Die Prüfung findet bei uns statt. Am Ende steht die allgemeine Hochschulreife und damit der Weg an
jede Hochschule.

Kurse und Schwerpunkte
Welche Leistungskurse zustande kommen, richtet sich nach den Wahlen des Jahrgangs. Die
Oberstufenkoordination klärt das früh und bespricht mit jeder Schülerin und jedem Schüler, wie sich die
eigenen Schwerpunkte umsetzen lassen.
Wer in den Klassen 5 bis 10 keine zweite Fremdsprache über mindestens vier Jahre belegt hat, beginnt in
der Einführungsphase eine neu einsetzende Fremdsprache und führt sie bis zum Abitur weiter. Der Weg zur
allgemeinen Hochschulreife steht damit auch offen, wenn die Schullaufbahn anders begonnen hat.
Eine Regel lohnt sich früh zu kennen: Abiturfach kann später nur werden, was schon in der
Einführungsphase belegt worden ist. Deshalb beginnt die Beratung vor der ersten Wahl und nicht erst,
wenn die Entscheidung fällt.


Und wer in Deutsch, Mathematik oder einer Fremdsprache noch Lücken schließen möchte, kann in der
Einführungsphase einen Vertiefungskurs belegen. Das hilft besonders beim Wechsel von einer anderen
Schule.
Wer eine Frage hat, kommt in unseren Kursen zu Wort. Wer eine Rückmeldung zu einer Klausur oder einer
Präsentation braucht, bekommt sie zeitnah und persönlich.

Die neue Oberstufe in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen hat seine gymnasiale Oberstufe 2026 neu geordnet. Konkret heißt das: ein fünftes
Abiturfach, das in einer Präsentation abgelegt wird, mehr Möglichkeiten, das eigene Können auch während
der Kurse in Präsentationen zu zeigen, und ein Projektkurs, der für alle zum Bildungsgang gehört. Das
Thema des Projektkurses kann zum fünften Abiturfach führen.
Diese Regeln gelten für unsere Oberstufe verbindlich.

Auch von außen zu uns
Die Einführungsphase ist offen für Schülerinnen und Schüler von anderen Schulen. Wer die Berechtigung
für die gymnasiale Oberstufe mitbringt, ist bei uns willkommen – gerade wer sich für die letzten drei
Schuljahre eine kleinere Schule wünscht, in der man sich kennt.
Bei Interesse meldet man sich einfach per Mail im Sekretariat. Von dort aus vereinbaren wir ein Gespräch.

Beratung
Die Oberstufe bringt viele Entscheidungen mit sich: Fächerwahl, Leistungskurse, Abiturfächer. Diese
Entscheidungen trifft hier niemand allein. Die Oberstufenkoordination begleitet jede Wahl und prüft mit,
dass die Laufbahn am Ende aufgeht.
Ansprechpartner für die Oberstufe ist Dr. Klaus Przybilla. Sie erreichen ihn über das Sekretariat.

LEADER IN ME

Leader In Me

Warum?
Sie wünschen sich für Ihr Kind, dass es seinen Weg geht: dass es mit sich selbst zurechtkommt, dass es
zuhören kann, dass es nach einem Rückschlag weitermacht und dass andere gern mit ihm
zusammenarbeiten.
Solche Fähigkeiten wachsen dort, wo Kinder sie täglich üben dürfen – in echten Aufgaben, mit echter
Verantwortung, über Jahre hinweg.
Genau dafür arbeiten wir mit Leader in Me. Es prägt die Art, wie hier miteinander gearbeitet wird – in
jeder Stunde, auf dem Flur, in der Mensa.
Warum ein fertiges Konzept und keine eigene Idee? Weil eine Haltung Übung braucht, Begleitung und
einen langen Atem. Leader in Me bringt beides mit: das Handwerkszeug und die Erfahrung von Schulen,
die diesen Weg seit 1999 gehen.
Dahinter steht unser Menschenbild. Als christlich geprägte Schule sehen wir in Ihrem Kind einen Menschen
mit unantastbarer Würde, einzigartig und beschenkt mit Gaben, die es so kein zweites Mal gibt. Und wir
sehen einen freien Menschen: Ihr Kind ist nicht festgelegt auf das, was es bisher war oder konnte, sondern
kann sein Leben in die Hand nehmen und ändern, wo es Veränderung möchte. Genau davon geht auch Leader in
Me aus – Veränderung beginnt bei mir selbst.

Was?

Leader in Me lässt sich etwa mit „Jeder kann Verantwortung tragen“ übersetzen. Grundlage sind die „7
Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey – Wege, die Millionen Erwachsene aus dem Berufsleben
kennen, hier aber in einer Sprache, die Kinder verstehen und selbst benutzen.
Angefangen hat es 1999 an einer Grundschule in Raleigh in North Carolina. Die Schulleiterin Muriel
Summers stand vor großen Schwierigkeiten und erarbeitete die 7 Wege mit ihrem Kollegium und ihren Schülern – und ihre Schule veränderte sich so deutlich, dass andere Schulen nachfragten.
Daraus ist Leader in Me geworden. Heute arbeiten weltweit über 6.000 Schulen damit, unter ganz
unterschiedlichen Voraussetzungen und in vielen Kulturen. Was sie verbindet, ist erstaunlich ähnlich: eine
Schulkultur, die Kindern etwas zutraut.

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DIE WEGE

Wofür?
Für Ihr Kind bedeutet das ganz konkret:

• Es organisiert sich zunehmend selbst – Aufgaben planen, Wichtiges vom Dringenden trennen, anfangen, ohne dass jemand drängt.
• Es traut sich mehr zu. Wer eine Aufgabe für die Gemeinschaft übernimmt und merkt, dass es gebraucht wird, greift beim nächsten Mal höher.
• Es hört zu, bevor es antwortet – die Fähigkeit, an der in Familien, Freundschaften und später im Beruf
das meiste hängt.
• Es erlebt, dass gemeinsam mehr entsteht als allein, und dass Unterschiede dabei ein Vorteil sind.
• Es achtet auf sich selbst – auf Körper, Geist und Herz. Wer gut für sich sorgt, hält länger durch.

 

Für Sie bedeutet es: Ihr Kind kommt mit Worten nach Hause, die Sie aufgreifen können. Ein Streit am
Küchentisch verläuft anders, wenn beide Seiten dieselbe Sprache sprechen. Und Ihr Kind wird für seine
Sachen und seine Entscheidungen zunehmend selbst Verantwortung übernehmen.
Für die Schulgemeinschaft bedeutet es einen Umgangston, den man beim Betreten des Gebäudes merkt.
Beschreiben lässt er sich schwer, zeigen leicht – kommen Sie vorbei.

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DIE     PARADIGMEN

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Wie?
Leader in Me ist eine Art zu arbeiten. Drei Ebenen greifen dabei ineinander.
Die sieben Wege lernt Ihr Kind in eigenen Leader in Me Stunden kennen – in jedem Jahrgang ein bis zwei Stunden pro Woche. Sie begegnen ihm aber auch im Fachunterricht wieder: Wo es zum Thema passt,
greifen die Fächer sie auf, sodass Ihr Kind sie nicht als Sonderthema erlebt, sondern als etwas, das überall gilt. 
Angewendet werden die 7 Wege im Alltag: Ihr Kind übernimmt ein Klassenamt und feste Dienste, für
die es wirklich gebraucht wird, setzt sich eigene Ziele und verfolgt, wie es vorankommt.
Wer mehr Verantwortung möchte, kann sich für unser Schüler-Lighthouse-Team bewerben: Schülerinnen
und Schüler, die für ein Schuljahr das Schulleben mitgestalten und für ihre Mitschüler ansprechbar sind.
Ausgewählt wird nach dem Willen, etwas zu bewegen. Für viele Kinder ist es die erste Bewerbung ihres Lebens.

Bei unseren Lehrkräften
Unser Kollegium wird fortgebildet und arbeitet selbst damit – denn Kinder übernehmen vor allem das, was
sie erleben. Dabei erhalten die Lehrkräfte Coaching von Leader in Me. Zwei Lehrkräfte leiten unser
Lighthouse-Team: Sie halten den Prozess in Bewegung, damit aus einer Idee gelebter Alltag wird. Dazu
kommt der Austausch mit anderen Leader in Me-Schulen.

Bei Ihnen zu Hause
Sie können mitmachen. In unserer Elternakademie und über die digitalen Angebote von Leader in Me
erschließen Sie sich dieselben Inhalte, mit denen Ihr Kind arbeitet. Viele Eltern nehmen daraus etwas für
die Familie mit, manche sogar für ihren Beruf.

Alltag

ALLTAG

Lernzeiten

Lernzeiten sind feste Stunden im Stundenplan, in denen Ihr Kind das vertieft, was im Unterricht erarbeitet
wurde. Eine Lehrkraft ist dabei: Sie sieht, wo Ihr Kind gerade steht, und unterstützt es gezielt.
Am Anfang steht dabei nicht der Stoff, sondern die Frage, wie man lernt: Strategien für Vokabeln, für
Textaufgaben, für die Vorbereitung auf eine Klassenarbeit.
Wer in Deutsch, Mathematik oder Englisch gerade Unterstützung braucht, arbeitet in dieser Zeit in einer
kleinen Fördergruppe mit einer Lehrkraft des Fachs. Wer sie nicht braucht, arbeitet an eigenen Aufgaben –
erst unter Anleitung, dann zunehmend selbstständig und schließlich so weit, dass er andere unterstützen kann.
Über die Zuordnung entscheiden die Fachlehrkräfte, und sie wird im Laufe des Schuljahres regelmäßig
überprüft: Wer vorankommt, wechselt.

Ganztagskonzept

Ihr Kind verbringt einen langen Tag bei uns – deshalb ist Abwechslung wichtig: Unterricht, Bewegung, Mittagessen, Lernzeit und freie Angebote variieren.

Der Unterricht beginnt um 8:45 Uhr. So muss niemand im Dunkeln aus dem Haus, und der Morgen zu Hause bleibt ruhig – gerade in der Pubertät kann das ein echter Gamechanger sein.

Die Schulwoche umfasst in der Regel drei lange und zwei kurze Tage. An den langen Tagen endet der Unterricht um 16:15 Uhr, an den kurzen spätestens um 14:00 Uhr. Alle gehen denselben Weg: Für den Nachmittag muss sich niemand gesondert anmelden, alle sind dabei. Mittags gibt es 45 Minuten Pause mit warmem Essen aus der Mensa und Zeit zum Durchatmen. Nachmittags folgen an den langen Tagen Lernzeiten und Fachunterricht, die kurzen Tage gehören den Ergänzungsangeboten und Arbeitsgemeinschaften.

Für Sie heißt das Planbarkeit. Welche Tage lang und welche kurz sind, unterscheidet sich je nach Jahrgang – den Rhythmus Ihres Kindes bekommen Sie mit dem Stundenplan. Sie wissen dann, wann Ihr Kind betreut ist, wann es gegessen hat und wann es zu Hause ankommt. Wer Beruf und Familie zusammenbringen muss, kann damit rechnen.

Und weil wir eine zweizügige Schule sind, kennen sich hier alle. Die Kolleginnen und Kollegen wissen, wie es Ihrem Kind geht – nicht nur, welche Noten es schreibt.

Elternakademie und Zusammenarbeit

von Elternhaus und Schule

Ihr Kind wird zu einer selbstständigen, eigenverantwortlichen Persönlichkeit – dafür braucht es Erwachsene,

die an einem Strang ziehen. Sie zu Hause und wir in der Schule tragen dabei jeweils eigene Verantwortung. Das Ziel ist dasselbe.

Die Elternakademie ist ausdrücklich ein Angebot für Sie, nicht für Ihr Kind. In Vorträgen und Workshops geht es um Erziehung und Bildung und um die Grundgedanken von „Leader in Me“, mit denen Ihr Kind bei uns täglich arbeitet. Sie erfahren also nicht nur, was in der Schule passiert –  Sie können dieselbe Sprache zu Hause weiterführen.

Und Sie treffen andere Eltern, die dieselben Fragen haben.

Im Alltag finden Sie kurze Wege vor: Die Klassenleitung ist ansprechbar, Rückmeldungen zu Ihrem Kind kommen nicht erst mit dem Zeugnis. Zweimal im Jahr führen wir ein Lernentwicklungsgespräch – gemeinsam mit Ihrem Kind. Es sitzt mit am Tisch, beschreibt selbst, wo es steht, und vereinbart mit Ihnen und der Lehrkraft, woran es als Nächstes arbeitet. Ihr Kind erlebt dabei, dass über seine Entwicklung mit ihm gesprochen wird.

Wenn Sie mehr einbringen möchten, ist Platz dafür: bei Festen, AGs und Exkursionen.

Schulkleidung

Der Morgen beginnt ohne die Frage „Was ziehe ich an?“. Ihr Kind zieht die Schulkleidung an und ist fertig.

Für Ihr Kind fällt damit ein Vergleich weg, der viel Kraft kostet. Wer welche Marke trägt, spielt keine Rolle mehr – in den Mittelpunkt rückt, was wirklich zählt: Persönlichkeit, Talente und ein wertschätzendes Miteinander. Nach außen tritt Ihr Kind als Teil einer Gemeinschaft auf, auf dem Schulweg, bei Exkursionen und bei Wettbewerben. Erfahrungsgemäß tragen die Kinder ihre Kleidung mit mehr Selbstverständlichkeit als Erwachsene es erwarten.

Für Sie entfällt die tägliche Diskussion vor dem Kleiderschrank. Zur Schulkleidung gehören Hose und Rock, Poloshirts mit kurzem und langem Arm sowie ein Pullover; die Teile sind frei kombinierbar und das Angebot wird kontinuierlich erweitert. Bestellung und Nachbestellung laufen bequem über unseren Onlineshop.

Auf unserer Schulkleidungsbörse geben Familien gut erhaltene Teile weiter – so kommt eine Grundausstattung günstig zusammen und wächst mit. Und wenn es bei Ihnen einmal finanziell eng ist, finden wir eine Lösung. Sprechen Sie uns vertraulich an.

Schulmanager

Sie melden Ihr Kind morgens in einer halben Minute vom Handy aus krank.

Alles Organisatorische finden Sie an einem Ort: im Schulmanager, als App oder im Browser.

Darüber finden Sie:

  • Krankmeldungen und Beurlaubungsanträge

  • Stunden- und Vertretungsplan, immer aktuell

  • Elternbriefe

  • den Nachrichtenaustausch mit Lehrkräften und Sekretariat

  • Termine und Schulkalender

  • die Anmeldung zum Elternsprechtag

  • das digitale Klassenbuch

So haben Sie alles beisammen, und kein Zettel geht mehr im Schulranzen verloren. Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in der ersten Schulwoche.

Handyfreie Schule

Auf unserem Schulhof wird geredet, gespielt und gelacht – aber nicht gescrollt. Private Smartphones und Smartwatches bleiben den Schultag über weg, in allen Jahrgängen von Klasse 5 bis zum Abitur. Jedes Kind bekommt dafür eine Handytasche, in der es sein Gerät selbst verstaut. Die Tasche bleibt den Tag über verschlossen und lässt sich am Ausgang, im Sekretariat und im Lehrerzimmer wieder öffnen. Das Handy bleibt also immer bei Ihrem Kind, nur eben unerreichbar.

Ihr Kind gewinnt damit einen ganzen Schultag ohne die Frage, wer gerade was gepostet hat. Ein Gerät, das jederzeit vibrieren könnte, zieht Aufmerksamkeit ab – auch dann, wenn niemand hinschaut. In den Pausen ist der Gewinn noch deutlicher: Kinder, die nicht auf ein Display schauen, schauen einander an. Sie spielen, streiten, versöhnen sich.

Für Sie wird eine der häufigsten Familiendiskussionen leichter. Die Regel gilt für alle, Ihr Kind muss sie nicht allein gegen die Klasse durchhalten – und die Absprachen zu Hause bekommen Rückhalt, weil die Schule dieselbe Linie fährt. Erreichbarkeit bleibt gesichert: In dringenden Fällen erreichen Sie Ihr Kind jederzeit über das Sekretariat, und Ihr Kind erreicht Sie ebenso.

Ergänzungsangebote und Arbeitsgemeinschaften

Ihr Kind bringt Begabungen mit, die im Fachunterricht nicht immer sichtbar werden. In unseren
Ergänzungsangeboten und Arbeitsgemeinschaften finden sie einen Ort – selbst gewählt,
jahrgangsübergreifend und mit dem Anspruch, dass am Ende etwas entsteht. 

 

Zur Wahl stehen zum Beispiel:


• Robotik – mit LEGO-Robotern Aufgaben lösen und beim zdi-Wettbewerb gegen andere Schulen antreten
• Tüftelwerkstatt – bauen, schrauben, Werkzeuge kennenlernen und Dinge für die Schule herstellen
• Kreatives Schreiben – eigene Geschichten und Figuren entwickeln, auf Deutsch oder Englisch, mit
Feedback aus der Gruppe
• Chor – Stimmbildung und Auftritte bei Schulfesten, an St. Martin, im Karneval und zu Weihnachten
• Zirkus – Einradfahren, Jonglieren, Diabolo, Akrobatik
• Lauf-AG – gemeinsam trainieren und bei Stadtläufen und dem Kölner Schulmarathon starten
• Do it yourself – gestalten, basteln, malen und aus Altem Neues machen
• Sozialprojekt – bei der Tafel helfen, Ältere im Seniorenheim besuchen und eigene Aktionen starten
• Schulsanitätsdienst – lernen, im Notfall zu helfen, und dafür in der Schule Verantwortung übernehmen
• 3D-Druck – eigene Entwürfe am Rechner entwickeln und ausdrucken
• Cambridge-Zertifikat – Vorbereitung auf ein international anerkanntes Sprachzertifikat in Englisch
• Allgemeinbildung Geschichte und Kunstgeschichte – Wissen aus zwei Bereichen, die im Stundenplan
wenig Raum haben.

Ihr Kind wählt jeweils für ein Halbjahr – lange genug, um wirklich etwas zu können, und kurz genug, um im
nächsten Halbjahr etwas Neues auszuprobieren.

Mensa

Ihr Kind bekommt mittags eine warme Mahlzeit – Sie müssen dafür weder eine Brotdose packen noch mittags zu Hause sein. Geliefert wird das Essen von einem Caterer, der auf Schulverpflegung spezialisiert ist; der Speiseplan orientiert sich am Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Verpflegung in Schulen.

Täglich stehen zwei Menülinien zur Wahl, jeweils mit Hauptspeise und dazu Salat oder Nachtisch. Hat Ihr Kind eine Allergie, bekommt es sein Essen von einem eigenen, darauf spezialisierten Anbieter – getrennt zubereitet und getrennt geliefert, sodass es im Küchenbetrieb nicht mit den Zutaten in Berührung kommt, die es nicht verträgt. Im Bestellportal sind alle Allergene ausgewiesen; dort legen Sie auch fest, an welchen Tagen Ihr Kind isst und was es bekommt.

Ihr Kind isst dabei nicht nebenbei: Es bleibt sitzen, redet mit den anderen und räumt hinterher auf. Für viele ist das der entspannteste Moment des Schultags.

Was auf den Teller kommt

Den Speiseplan sehen Sie, die Einkaufsliste nicht. Deshalb kurz, worauf bei den Zutaten geachtet wird – verwendet werden überwiegend:

  • fettarme Milchprodukte

  • Parboiled-Reis, bei dem mehr Nährstoffe im Korn bleiben

  • Rapsöl

  • jodiertes Speisesalz

Zucker wird mit Bedacht eingesetzt, deklarationspflichtige Zusatzstoffe kommen nicht ins Essen.

Für Sie heißt das: Sie wissen, was Ihr Kind mittags bekommen hat, und können das Abendessen darauf abstimmen, statt zu raten.

Schließfächer

Der Ranzen Ihres Kindes wird leichter. Bücher, Sportzeug und Instrument bleiben dort, wo sie gebraucht werden – in der Schule. Ihr Kind trägt morgens nur noch mit, was es wirklich braucht.

Die Fächer stellt und vermietet AstraDirect. Sie schließen den Mietvertrag direkt mit dem Anbieter; die Zugangsdaten zur Buchung erhalten Sie von uns, sobald Ihr Kind angemeldet ist.

Soziales Engagement

Ihr Kind erfährt, dass seine Zeit für einen anderen Menschen einen Unterschied macht. Ab Klasse 7 kann es sich freiwillig engagieren – und viele bleiben dabei, weil sie merken, dass sie erwartet werden.

In einem Altenheim in der Nachbarschaft liest Ihr Kind vor, spielt, singt mit und hört zu – für viele Bewohnerinnen und Bewohner ist das der Besuch der Woche. Bei der Tafel hilft es beim Sortieren und bei der Ausgabe. Freiwillig heißt dabei nicht beiläufig: Wer sich entscheidet, geht verlässlich hin.

Was Ihr Kind dort lernt, lässt sich in keiner Unterrichtsstunde herstellen. Es begegnet Alter, Krankheit und Armut nicht als Thema, sondern als Person. Viele Eltern erzählen uns, dass sie das zu Hause merken – daran, wie ihr Kind über andere spricht.

Dahinter steht unsere Überzeugung, dass jeder Mensch eine unantastbare Würde besitzt und dass wir füreinander Verantwortung tragen. Ausgesprochen ist das schnell. Erlebt wird es erst im Tun.

HÄUSER & SCHULPOKAL

Häuser
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HAUS
LÖWE

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HAUS
ADLER

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HAUS
FALKE

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HAUS
WOLF

Ihr Kind gehört bei uns zu seiner Klasse und zusätzlich zu einem Haus. Welches es ist, entscheidet sich bei der Aufnahme, und es bleibt bis zum Abitur dasselbe.

Ein Haus ist eine zweite Familie in der Schule: eine Gemeinschaft, für die Ihr Kind einsteht und die für Ihr Kind einsteht. Das gibt Halt, gerade in den Jahren, in denen die Frage „Wo gehöre ich hin?“ besonders laut ist.

In einem Haus sind alle Jahrgänge vertreten, von der Fünften bis zur Oberstufe. Ihr Kind trifft dort vom ersten Tag an Ältere, die schon wissen, wie es hier läuft – und wird selbst zur Ansprechperson, sobald es so weit ist. So findet jedes neue Kind sofort Anschluss, und wer Verantwortung übernimmt, übt sie im Kleinen ein.

Über das Schuljahr sammeln die Häuser Sterne – für sportliche Erfolge ebenso wie für soziales Engagement, Hilfsbereitschaft, künstlerische Beiträge und gemeinsame Projekte. Aus der eigenen Anstrengung wird so ein Beitrag für andere.

Am Jahresende geht der Schulpokal an das Haus mit den meisten Sternen. So zählt beides: Leistung und Haltung.

Damit machen die Häuser im Alltag erlebbar, woran wir mit Leader in Me arbeiten: dass jedes Kind Verantwortung übernehmen kann und dass gemeinsam mehr entsteht als allein. 

Studien- und Berufsberatung
STUDIEN-UND
BERUFSORIENTIERUNG

An unserer Schule begleitet die Berufsorientierung die Schüler auf ihrem Weg in die Zukunft und hilft ihnen dabei, eigene Stärken zu entdecken und passende Perspektiven zu entwickeln. Die verpflichtenden KAoA-Module (siehe Fahrplan) werden dabei von verschiedenen Fächern vor- und nachbereitet und so sinnvoll in den Unterricht integriert. Dadurch wird das BO-Team, das von Frau Bulla geleitet wird, im schulischen Alltag unterstützt. Besonders wichtig ist uns die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Umgebung, und mit den Eltern, da viele Beratungsgespräche gemeinsam mit ihnen und den Schülern stattfinden und so die bestmögliche Begleitung der Schüler gewährleistet werden kann.

Weiteres Material zur Erklärung der einzelnen Module, Vorraussetzungen und Möglichkeiten der Schulabschlüsse, sowie Flyer zu aktuellen Berufsmessen

finden Sie

Unterstützen
Sie uns!

Wenn Sie unsere Schüler bei der Praktikumssuche unterstützen wollen, indem Sie einen Platz für einen Tag oder für zwei Wochen anbieten können, füllen Sie bitte folgendes Formular aus:

Stellen Sie Ihren Beruf vor!

Wir freuen uns auch immer darüber, wenn Sie Ihren Beruf vorstellen wollen, in welcher Form auch immer. Über dieses Formular können Sie mit uns in Kontakt treten:

Unsere Dienstleistungen

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Wichtige Termine

Praktikumstag

Im Schuljahr 2026/27 stehen folgende Termine an: Potenzialanalyse (8. Klasse): 05.10.26 – 09.10.26, Berufsfelderkundung (8. Klasse): 15.02.27 - 17.02.27, Betriebspraktikum (9. Klasse): 15.02.27 – 26.02.27.

Zusätzlicher Praktikumstag für die Klassen 7 bis 10 findet am 22.04.27 statt. Dieser Tag ist für alle Schüler, um verschiedene Berufsfelder zu erkunden und Erfahrungen zu sammeln.

Kontaktieren Sie uns

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine E-Mail an bulla@7bruecken.com oder 100208.stubo@schule.nrw.de.

Instrumentalunterricht
INSTRUMENTALUNTERRICHT

Klavier und Geige – hier im Haus (optional)

Ein Instrument zu lernen ist eine der schönsten Entscheidungen, die eine Familie treffen kann. Bei uns kann Ihr Kind sie treffen, ohne dass Ihr Nachmittag sich ändern muss: Klavier und Geige lernt es hier im Haus, während des Schultags.

Ihr Kind musiziert damit zu einer Zeit, in der es noch frisch und aufnahmefähig ist.

Der Einzelunterricht

30 Minuten pro Woche gehören ganz Ihrem Kind und seiner Lehrerin. In dieser halben Stunde geht es um Handhaltung und Fingertechnik, um Tonleitern und Etüden – und um Stücke, die Ihr Kind kennt. Das Repertoire ist bewusst so gewählt, dass vertraute Melodien den Anfang machen: So stellen sich die ersten Erfolge früh ein, und die Freude hält, bis die Technik nachgezogen ist.

Im Mittelpunkt steht dabei das ästhetische Empfinden: hinhören, in sich hineinhören, dem eigenen Ausdruck trauen.

Musiktheorie in der Gruppe

Dazu gehört eine Gruppenstunde von 45 Minuten pro Woche, in kleinen Gruppen von sechs bis acht Kindern. Hier lernt Ihr Kind Notenlesen, Takt und Rhythmus, Harmonielehre, Gehörbildung und sogar die Grundlagen des Dirigierens – spielerisch und gemeinsam mit anderen.

Dass Theorie und Instrument getrennt unterrichtet werden, ist Absicht: Ihr Kind kann sich auf eines nach dem anderen konzentrieren und kommt deshalb an beiden Stellen zügiger voran. Für Klavier- und Geigenschüler ist diese Stunde ohne Aufpreis dabei.

Auf der Bühne, von Anfang an

Zweimal im Jahr entsteht ein größeres Projekt mit Aufführung, dazu kommen kleinere Musikabende über das Jahr verteilt. Ihr Kind spielt dabei nicht nur allein, sondern auch vierhändig oder im Ensemble – und lernt etwas, das sich in keiner Einzelstunde üben lässt: gemeinsam einatmen, sich mit einem Blick verständigen, eine Melodie zusammen gestalten, ganz ohne Worte.

Die Vorspiele sind immer freiwillig. Genau deshalb funktionieren sie: Wer mehrfach vor kleinem und größerem Publikum gespielt hat, gewinnt eine Sicherheit, die weit über die Musik hinaus trägt – in jedes Referat und in jede Prüfung.

Für Sie sind diese Abende zugleich der beste Weg, den Fortschritt Ihres Kindes mitzubekommen. Sie haben eine familiäre Atmosphäre und klingen in Ruhe aus, mit Zeit für ein Gespräch.

Üben zu Hause

Ein Instrument wächst mit dem täglichen Üben – am Anfang genügen 20 bis 30 Minuten. Damit Sie und Ihr Kind wissen, woran zu arbeiten ist, gibt es nach jeder Stunde genaue Hinweise, denen Sie zu Hause wie einem Handbuch folgen können.

Gerade bei jüngeren Kindern hilft es sehr, wenn ein Elternteil sich dazusetzt. Aus der Übezeit wird dann oft die verlässlichste gemeinsame Viertelstunde des Tages. In der Schule stehen Klaviere zur Verfügung, sodass Ihr Kind nach Absprache auch hier üben kann.

Wer unterrichtet

Den Unterricht erteilt eine erfahrene Musikpädagogin, die als Kooperationspartnerin in eigener Verantwortung bei uns unterrichtet. Sie unterrichtet seit rund fünfzehn Jahren, arbeitet nach der Suzuki-Methode und hat daraus ein eigenes Programm entwickelt – von der Kinderoper bis zum Klassenprojekt hat sie mit jungen Menschen schon vieles auf die Bühne gebracht. Wir stellen die Räume und die Zeitfenster im Schultag.

Wer mitmachen kann

  • Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

  • Klavier: Anfänger und Fortgeschrittene.

  • Geige: Anfänger.

  • Wer bereits ein Instrument beherrscht, kann ein zweites dazunehmen – am besten nacheinander, damit beides Freude macht.

Das Praktische

  • Umfang: 30 Minuten Einzelunterricht und 45 Minuten Musiktheorie pro Woche, dazu Startmappe und Aufgabenheft.

  • Beitrag: 75 Euro im Monat, die Musiktheorie ist darin enthalten. Für Geschwisterkinder gibt es eine Ermäßigung.

  • Vertrag: Der Instrumentalunterricht ist ein privates, außerschulisches Angebot. Den Unterrichtsvertrag schließen Sie direkt mit der Musikpädagogin; gekündigt werden kann jeweils zum Ende eines Schulhalbjahres.

  • Für die Geige wird ein Leihinstrument benötigt; die Vermittlung übernimmt die Musikpädagogin. Für beide Instrumente kommen die Notenhefte hinzu, die als Sammelbestellung besorgt werden.

Erst einmal ausprobieren

Sie können das Musikprogramm zunächst drei Wochen lang testen, ganz ohne Vertrag.

Danach ist die verbindliche Anmeldung möglich. Sprechen Sie uns an – wir stellen den Kontakt her, und Sie klären alles Weitere direkt mit der Lehrerin Ihres Kindes.

Bildungscampus Siebenbrücken gGmbH

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Sieben Brücken Schule

Private Gesamtschule - Staatlich genehmigte Ersatzschule

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Schulleiter: Dr. Norman Mellein



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Balthasar Lackner

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